Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

3/6 Krimi: «Das Versprechen» von Friedrich Dürrenmatt Die Dorfbewohner verdächtigen den Hausierer von Gunten, die kleine Gritli Moser brutal ermordet zu haben. Kommissar Matthäi gelingt es, ihn von der Lynchjustiz zu retten. Doch findet die Polizei in Dorf und Wald keine weiteren Spuren, die zum Mörder führen.

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Neapolitanische Saga Die Geschichte des verlorenen Kindes (5/5) Aus dem Italienischen von Karin Krieger Von Elena Ferrante Komposition: Ulrike Haage Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2022 Ursendung Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Auf rätselhafte Weise verschwindet Lilas Tochter Tina. Lila vermutet einen Racheakt, der eigentlich Elena wegen ihrer Enthüllungen über die Machenschaften im Rione galt. Ihre Freundschaft ist schwer belastet. Elena verlässt Neapel, zieht nach Turin und schreibt ihre gemeinsame Geschichte auf. Eine Fortsetzung der Neapolitanischen Saga dürfen LeserInnen und HörerInnen nicht erwarten, wie Ferrante im Interview bestätigt: "Die Geschichte von Lila und Lenù ist vorbei. Aber ich habe andere Geschichten im Kopf und ich hoffe, dass ich sie werde aufschreiben können. Ob ich sie publizieren werde, weiß ich nicht." (Suhrkamp Verlag)

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: "Gah nich de Beek hoch..."

Ein Mann fährt an einem schönen Herbstabend im Kielwasser zweier Freunde flussaufwärts. Als er an einem Bach das Schild "Einfahrt verboten" sieht, biegt er dennoch in das verbotene Gewässer ein und taucht dort in seine eigene, skrupellose Vergangenheit ein. Als er danach wegen eines schweren Schocks im Krankenhaus liegt, kann er nicht mehr sagen, was ihn zu dieser Aktion bewogen hat.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Das Halbhalbe und das Ganzganze

Im Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Terroranschlags von Hanau von Safiye Can Sie sprechen über Literatur, Kunst, Klassiker der griechischen Mythologie und mitunter über ein Gedicht von Nâzim Hikmet. Er nennt sie Sophia, sie nennt ihn Friedrich - sie sind, wie viele sagen würden, "gut integriert". Kinder der 2., vielleicht 3. Generation aus Familien mit Migrationsgeschichte. Wie begreifen sie sich? Als halb deutsch und halb das andere Land? Oder ganz das eine und ganz das andere? Darüber sind sie sich nicht einig. 2022 Als ihre Geschichte anfing, hörten sie Schubert und Deutsch-Rap, studierten, jobbten, teilten sich Kippen und hielten es aus, uneins zu sein. Aber das rassistische Attentat von Hanau ändert alles, auch im Rückblick. Wie gefährlich sind die rechtsextremistischen "Einzeltäter" und wie viele sind es? In die Geschichte von "Sophia" und "Friedrich" schlagen Angst, Wut und Trauer ein. Was haben Hanau und die mediale Rezeption von "Hanau" mit ihnen, mit uns gemacht? Mit Originaltönen aus dem Feature "Der letzte Tag" von Sebastian Friedrich und Musik u.a. von Aksu, Azzi Memo, Rola, Breaks Mics & Stylez, BRKN, Dein 16er für Hanau: Marshall, Kazim Koyuncu, und Morgenstern. Safiye Can studierte Philosophie, Psychoanalyse und Jura an der Goethe- Universität in Frankfurt. Sie ist Autorin und Dichterin der konkreten und visuellen Poesie. U.a wurde sie mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016) ausgezeichnet. Die Kurzgeschichte, die als Vorlage für Cans Hörspiel diente "Das Halbhalbe und das Ganzganze" erschien erstmals 2014. Zuletzt veröffentlichte Safiye Can den Lyrikband "Poesie und Pandemie" (2021). Safiye Can hat tscherkessische Vorfahren und lebt in Offenbach am Main. Andrea Geißler studierte Jüdische Studien und Islamwissenschaft in Heidelberg und Jerusalem, anschließend Dramaturgie in Frankfurt am Main. Sie ist als Autorin und Redakteurin tätig und war zuletzt Stipendiatin im Literarischen Colloquium Berlin. Ihr Hörspiel-Debüt »Hyperbolische Körper« wurde mit dem Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2020 ausgezeichnet. »Das Halbhalbe und das Ganzganze« ist ihr Hörspiel-Regiedebüt. Regie: Andrea Geißler Produktion: Hessischer Rundfunk Mitwirkende: Kristin Alia Hunold Murat Dikenci Steffen Happel Uli Höhmann Marielle Layher (57 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Alpha Von Lars Werner Regie: Janine Lüttmann Mit: Anjorka Strechel, Joseph Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Sascha Gersak, Charlotte Müller, Jeremy Mockridge, Thomas Arnold, Yanina Ceron, Jan Uplegger, Manuel Harder Komposition: Andreas Bick Ton: Thomas Monnerjahn und Philipp Adelmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022 Länge: 55"27 (Ursendung) Der ehemalige Polizist Hoffmann sitzt wegen Polizeigewalt im Gefängnis. Trotzdem hat er noch starken Einfluss auf seine frühere Kollegenschaft und darüber hinaus. Eine Polizistin versucht, die Gruppe zu infiltrieren. Fortsetzungshörspiel von "Mönche" (letzter Sendetermin 21.11.2022, 22:03 Uhr). Kommissar Zeitke ist verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen zusammen mit Markus Stahmer einen Anschlag geplant zu haben. Anschließend soll er versucht haben Markus umzubringen, um dessen Aussage gegen ihn zu verhindern. Zeitke"s Anwältin Theresa hat dafür gesorgt, dass er nach kurzer Zeit im Gefängnis in den Maßregelvollzug verlegt wird, da er im Gefängnis von seinem ehemaligen Vorgesetzten Hoffmann bedroht wurde. Zeitke hatte in einem anderen Verfahren in einem Fall von Polizeigewalt gegen Hoffmann ausgesagt. Hoffmann, der sich weiterhin im Gefängnis befindet, führt von dort aus eine öffentliche Chat-Gruppe, in der er Reden hält und rechte Propaganda verbreitet. Einer seiner Abonnenten ist Markus, der mittlerweile im Zeugenschutzprogramm sitzt. Er ist immer noch auf der Suche nach sich selbst. Seine Faszination für die Incel-Bewegung hat abgenommen. Incel steht für INvoluntary CELibacy und dessen Anhänger propagieren offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild. Er ist nun vor allem daran interessiert, ein ,echter Alpha-Mann" zu werden und orientiert sich dabei an stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit, die auch von Hoffmann und der Männerrechtsbewegung vertreten werden. Obwohl Hoffmann sich im Gefängnis befindet, hat er noch viel Einfluss auf seine ehemaligen Kollegen bei der Polizei und lenkt diese nach seinen Vorstellungen. Die Polizistin Mara Lange versucht weiterhin, die Machenschaften und Pläne von Hoffmann und seinen Anhängern aufzudecken. Dafür geht sie einige Gefahren ein, nicht nur für sich selbst. Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Hörspiele. Seine Theaterstücke liefen u.a. am Theater Münster, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper und auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Für sein Stück "Weißer Raum" erhielt Lars Werner 2018 den Kleist-Förderpreis. 2019 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Lars Werner ist Mitglied des Künstlerischen Leitungskollektivs des Berliner Ringtheaters. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt"(2019) und "Mönche" (2021). Zweiter Teil des Krimis Mönche Alpha

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Erdboden (3 und 4/4) Von Leonie Below Verschwundener Bruder unter Neonazi-Verdacht Regie: Eva Solloch Produktion: WDR 2022

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Nasentropfen» von Ingrid Noll Ein Sägewerk gehört nicht ins Ehebett.

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